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Sandrina, frühreif und Einzelkind aus sehr gutem Hause lebte
immer in Opposition zu ihren Eltern. Sie sollte die gut gehende Werbeagentur
ihrer Eltern übernehmen. Sandrina war immer ein kompliziertes Kind mit
vielen Fragen, die ihre Eltern nicht beantworten konnten.
Das war auch der Grund warum sie sich für die Psychologie
entschied. Durch das Studium versuchte sie immer nur ihre eigenen Fragen zu
beantworten. „Wer bin ich, warum lebe ich, was ist Sein“
Sie musste aber im Laufe ihres Lebens feststellen, dass auch
die Psychologie ihre Fragen nicht beantworten konnte.
Der Satz von Sokrates „um so mehr ich weiß, weiß ich, dass
ich nichts weiß„ wurde für sie Lebens bestimmend.
Die Behandlung von Patienten machte sie immer verzweifelter,
weil sie auf deren Fragen nur mit angelerntem Wissen antworten konnte.
Da Sandrina ihre Aufgabe sehr ernst nimmt, bringt der
Selbstmord eines depressiven Patienten dem sie durch unbeantwortete Fragen
nicht helfen konnte an den Rand des Wahnsinns. Sandrina bricht zusammen und
hört zum ersten Mal die Stimme ihres Unterbewusstseins. Es ergibt sich ein
Dialog mit dem Unterbewusstsein. Aufgrund dieses Dialogs, beschließt sie
ihre Antworten in den Philosophien fremder Kulturen zu finden.
Sie tritt eine Reise durch viele verschiedene Kulturen an und trifft dabei
auf Peter. |