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  Gili Air - Der Schutz von Natur - Fauna - Flora
   
  Gili Air liegt in einer wunderschönen Umgebung mit vielen natürlichen Attraktionen die Touristen suchen und genießen. Wenn wir anstreben, dass Touristen immer wieder zurückkehren, müssen wir Schönheit und Ruhe weltweit vermarkten, ohne dabei das natürliche Gleichgewicht zu stören.
Wir müssen sofort damit beginnen, die natürliche Schönheit ober- und unterhalb der Wasserlinie zu beschützen, zu pflegen und zu erhalten.
  Vegetation
 

Durch eine Privatinitiative hat sich die Biosphäre Gili Airs in den letzten 15 Jahren erheblich verbessert und verändert. Auf Grund dieser Vegetation sagen bereits viele Touristen, dass Gili Air die Schönste der drei Inseln ist.

In der Vergangenheit gab es auf Gili Air nur Kokosnüsse, Tapioka und einige Gimbara Bäume.

Blume

Heutzutage gibt es viele verschiedene Arten von Bäumen, Sträuchern und Blumen, die die Insel begrünen. Zusammen gibt es dadurch eine Menge von Farben, Formen und Gerüchen, die den Charme der Insel ausmachen. Zusätzlich spenden die Bäume kühlenden Schatten, der Boden überhitzt sich nicht und das Gras und die Blumen können ohne Hindernisse wachsen.

Eine Studie des Landwirtschaftsministeriums zeigt, dass bestimmte Arten von Bäumen und Blumen die in einer bestimmten Symbiotik zusammen wachsen, höhere Temperaturen und trockenere Wachstumsbedingungen ertragen können. Die Bäume, die nur wenig Wasser benötigen und Ihre Blätter nicht verlieren, haben größere Überlebenschancen.

Blumen

Für Personen, die sich für Landschaftspflege interessieren, informiert die L.K.G.A. gerne über die Details - wann gepflanzt werden kann, welche Arten von Bäumen und Blumen gepflanzt werden können und wie gepflanzt wird. Hier sind einige Namen von Bäumen und Pflanzen, die jetzt auf Gili Air wachsen:

Cemara angin, Camplung, Cali anda, Kroton, Bogenvil, Beringin, Kamboja, Papaya und viele andere.

Bananenstaude
 

 

Vögel und Schmetterlinge
 

Vor ca. 15 Jahren gab es kaum Vögel, geschweige denn Schmetterlinge auf Gili Air. Durch private Initiativen und einen Wechsel in der Biosphäre gibt es heute viele farbenprächtige Vögel und Schmetterlinge. Es kommen sogar viele Vögel aus Lombok und lassen sich auf Gili Air nieder. Es ist wunderschön anzusehen, wie sich Vögel und Schmetterlinge die Insel erobern.

Vogel

Jeden Morgen bei Sonnenaufgang und jeden Abend bei Sonnenuntergang in der Dämmerung singen die Vögel und beleben die Insel.

Leider gibt es immer wieder Einwohner und Touristen die Vögel mittels Schleudern abschießen.

Tropischer Schmetterling
  Lösungsvorschlag für Gili Air
  Die L.K.G.A. wird den Einwohnern verständlich machen, dass es strikt verboten ist, Vögel zu töten. Personen, die dieses Verbot missachten werden zur Verantwortung gezogen bzw. mit einer empfindlichen Geldstrafe belegt.
 

 

Korallen und Fische
 

Wissend, dass die Korallen sehr lange für Ihr Wachstum benötigen und sauberes, reines Wasser zum Leben brauchen, müssen wir unser Augenmerk auf die folgenden Punkte richten.

Die Touristen betrachten schöne, farbige Korallenriffe - zusammen mit den Fischen - als eine der wichtigsten Attraktionen. Nicht nur aus diesem Grund sondern auch aus Umweltschutzgründen sollten wir die durch Tourismus hervorgerufenen Probleme bald möglichst in den Griff bekommen.

Koralle
 

 

Korallen als Souvenirs
 

Wenn ein Tourist die wunderschönen blauen Korallen im Meer entdeckt, denkt er, dass sie auch in seinem Zuhause diese schöne Farbe behalten würden. FALSCH! Die Korallen, unabhängig von der Farbe, verlieren, wenn sie nach dem Abschneiden sterben, ihre Farbe innerhalb von 24 Stunden.

 

Lösungsvorschlag für Gili Air

  Die Touristen/Freizeittaucher müssen durch die jeweiligen Reiseveranstalter und der L.K.G.A. informiert werden, dass es absolut verboten ist, lebende Korallen mitzunehmen. Wenn jemand dabei erwischt wird, muss er empfindlich finanziell bestraft werden. In Europa und Australien sind Korallen bereits durch lokale Gesetze geschützt.
 

 

Schnorcheln
 

Touristen kommen von überall auf der Welt nach Gili Air um die Korallen und Fische rund um Gili Air zu bewundern.
Gerade die unorganisierten Freizeittaucher verhalten sich im Riff sehr oft wie Elefanten im Porzellanladen.

Es wird auf den Korallen mit den Flossen herumgetrampelt und Fische harpuniert. (Eine positive Ausnahme sind die meisten in Tauchvereinigungen organisierten Taucher, welche bereits durch ihre Organisationen informiert werden)

     SchnorchelnSchnorcheln

 

Lösungsvorschlag für Gili Air

 

Um die Korallen zu schützen und auch die Touristen zufrieden zu stellen, werden spezielle Zonen für das Schnorcheln (in Absprache mit der L.K.G.A. und den ansässigen Taucherorganisationen) eingerichtet, welche durch Muringsbojen gesichert sind.

Dadurch können die Korallen nicht mehr durch Anker der ankommenden Touristen/Glasbodenboote zerstört werden. Der Tauchtourismus wird auf bestimmte Gebiete fokussiert und die anderen Stellen bleiben unberührt. Die Touristen können durch diese Regulierung auch weiterhin einige der schönsten Schnorchel-Areale in ganz Asien genießen.

 

 

Das Problem der Harpunen
 

Harpunen sind gefährliche Waffen in der Hand von Freizeittauchern, insbesondere wenn zu viele Personen sie benutzen. Die lokalen Korallenriffe werden zum Jagdgebiet der Touristen bis alle Fische getötet worden sind. Als Touristenhobby können Harpunen nicht nur den Fischbestand schädigen, sondern die ganze Tourismusindustrie. Zusätzlich können Unfälle passieren, wenn Freizeittaucher Harpunen z.B. in einer Schnorchelzone benutzen.

Harpunenfischer
Harpunenfischer

  Lösungsvorschlag für Gili Air
  Die L.K.G.A. wird sich dafür einsetzen dass es für Touristen absolut verboten sein wird, Harpunen zu benutzen. Nur lokalen Einwohner wird es erlaubt werden, für ihren eigenen Bedarf an Fischen, Harpunen zu benutzen.
 

 

Dynamitfischen
  Es ist offensichtlich, warum einige der lokalen Fischer trotz des Regierungsverbotes mit Dynamit fischen.
Mit Dynamit erlegen die Fischer viel mehr Fische, als mit konventionellen Netzen. Aber wenn die Fischer weiterhin Dynamit nutzen, wird es in Kürze keine Fische mehr geben, da Dynamit:
 

Korallen und Mikroorganismen tötet und die Riffe zerstört, die Gili Air umgeben. Diese dienen als natürlicher Schutz für die Insel.

Jedes Jahr wird mehr und mehr dieses Schutzmantels zerstört.
Dynamit und viele unorganisierte Sporttaucher töten seltene Tiere, etliche gehören bereits zu "gefährdeten Spezies", wie Schildkröten oder Delfine.
Dynamit tötet Jungfische und Eier. Dadurch wird die junge Generation der Fische verschwinden und die Fischbestände nehmen ab.
Die angestammten Brutplätze werden von den Fischen verlassen, um sich woanders zu etablieren.
     
 
Auch wird beim Benutzen von Dynamit das Leben der Fischer - und das der Freizeittaucher gefährdet! In den vergangenen Jahren wurden bereits einige Male tauchende Touristen von durch Dynamit verursachte Unterwasserschockwellen getroffen. Einige Taucher haben Maske und Schnorchel verloren und befanden sich dadurch in gefährlichen Situationen.

DynamitfischenDynamitfischen

 

 

Gifte
 

Einige Fischer nutzen ein Gift (Zyanid) um gewisse, kleinere Fischsorten zu fangen. Aber diese Form des Fischens tötet nicht nur die gesuchte, zu fangende Fischsorte sondern, wie bei Dynamit, auch andere kleinere Fischsorten und Baby-Fische sowie auch Korallenriffe und Mikroorganismen, die für das Bestehen des Unterwasser-Ökosystems unbedingt notwendig sind.

Auch sind Touristen und Einwohner in Gefahr, die Fische verzehren, die mit dieser Methode gefangen wurden. Hautallergien, Augenprobleme und Haarausfall sind weitere Symptome, die beim Schwimmen in vergiftetem Wasser auftreten können.

Dynamitfischen

  Lösungsvorschlag für Gili Air
  Der Einsatz von Gift zum Fischen muss sofort verboten werden.
   
 
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